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Apple und Birnen

Christoph Malin, Timelapser und Astrofotograf extraordinaire und "His Nerdness" himself hat in seinem Blog einen Vergleichstest verschiedender Apple Maschinen beim Timelapse Rendering veröffentlicht.

IMG_9704 Sneak Peak: der neue Apple Mac Pro 2015 - wieder revolutionäres Design. Statt Schnittstellen gibt es nur noch Druckstellen.

Mac Pro vs. Rest der Welt

"nimm ne Tasse Kaffe und lies…" : http://christophmalin.com/2014/01/hot-tube-2014-macpro-timelapse-processing-workflow-benchmark-review/
Viel mehr stand nicht in Christophs Mail, die ich heute morgen in meinem Posteingang fand. Also gesagt, getan. Kaffee gemacht und vor den Bildschirm gesetzt.
Also, worum gehts ? Christoph vergleicht einen nagelneuen Apple Mac Pro (die graue Mülltonne zum Kleinwagenpreis), einen iMac, und zwei Macbook Pros in Bezug auf die Verarbeitung von grossen Bilddatenbergen. Der (englische) Text ist sehr ausführlich, kurzweilig und gut zu lesen, aber Christoph wirft mit so vielen Zahlen um sich, dass der Kaffee tatsächlich eine gute Idee ist, besonders vor 10 Uhr morgens...

Der Apfel, der hat Kerne...

Die zentrale Frage, die Christoph sich selbst gestellt hat: Macht sich ein Mehrkern Prozessor beim Rendern von Timelapse Sequenzen positiv bemerkbar ? Im Gegensatz zu gängigen Benchmarks hat er sich einen, für uns Timelapser sehr praxisnahen, Workflow als Vergleichsobjekt ausgesucht, der die Arbeitsschritte von der Organisation des Materials in Lightroom, der Bearbeitung in LRTimelapse, Motion und After Effects, dem Deflickern mit GBDeflicker und dem Export des Materials beinhaltet. Detailiert beschreibt Christoph die einzelnen Schritte auf dem Weg zum perfekten Timelapse-Video. Wes sich also mal näher mit der Nachbearbeitung von Zeitrafferaufnahmen auseinander setzen will, sollte sich den Text gut durchlesen.

Das Hauptaugenmerk lag dabei natürlich auf der Performance des neuen MacPro (mit 6 Kernen), der sich, wie Christoph beschreibt, auch hervorragend als Fusswärmer eignet. Jetzt wissen wir, warum das Ding so seltsam aussieht. Aber abgesehen vom, zugegeben, seltsamen Äusseren ist das Ding, lt. CM, ein Knaller. Eine übersichtliche Tabelle zeigt genau, wo der MacPro am schnellsten ist. Um es vorweg zu nehmen, in fast allen Disziplinen hat die Mülltonne die Nase vorn. Interessanterweise ist aber auch Christophs 27" iMac nicht so weit abgeschlagen.

Für alle, die in nächster Zeit eine Anschaffung im IT Bereich planen, sei Christophs Artikel wärmstens empfohlen.  Anhand der praxisnahen Vergleichstests  kann man so relativ gut ermitteln, ob sich die (Mehr-) Kosten für einen MacPro lohnen, oder ob es nicht auch ein iMac sein kann oder vielleicht auch ein ganz anderes System auf Windows Basis.